Hall-of-Mosses Walk im Olympic Nationalpark

Wilde Strände und grüner Urwald – Olympic-Nationalpark (USA)

In Amerika, USA by Naddl6 Comments

An einem wilden, rauen Strand zelten und morgens im üppigen Regenwald unterhalb von schneebedeckten Gletschern wandern? Immer dabei die Chance auf Pumas, Hirsche oder Schwarzbären zu treffen? Im Olympic-Nationalpark im Nordwesten der USA ist das keine Schwierigkeit. Dieser Park besitzt mit seinem Regenwald, den zerklüfteten Felsküsten und einem fast 2500 m hohen Gebirgsmassiv gleich drei Ökosysteme, die es zu erkunden gilt. Snowboarden und Schneeschuhwandern an der Hurricane Ridge, auf dem Hoh River durch eine grüne Zauberwelt aus Moosen und 100 m hohen Bäumen paddeln, mehrere Tage auf einem der ausgiebigen Wilderness Trails wandern oder einfach nur die bunten Gezeitenpools an einem der wilden Strände erforschen – die Liste der möglichen Aktivitäten ist nahezu endlos…

Eingangsschild zum Olympic-Nationalpark

Wo liegt der Olympic-Nationalpark?

Der 1938 gegründete Olympic-Nationalpark liegt im Bundesstaat Washington auf der regenreichen Olympic Halbinsel unterhalb von Vancouver Island. Am westlichen Rand des Parks befindet sich das kleine Städtchen Forks, dass durch die Twilight-Reihe international bekannt wurde. Dass Stephenie Meyer ausgerechnet Forks als Wohnort für die berühmte Vampirfamilie auswählte, verwundert nicht: bis zu 4000 mm Niederschlag pro Jahr und der oft dichte Nebel verbreiten eine mystische, ja fast unheimliche Atmosphäre. Diese feuchte Halbinsel-Lage ist aber auch der Grund dafür, dass sich einige Tier- und Pflanzenarten entwickeln konnten, die nur hier vorkommen. So ist es kein Zufall, dass der Nationalpark 1981 zum UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.

Hat hier jemand Tiere gesagt?

Puma-Warnung im Olympic Nationalpark

Zu den nur hier lebenden und seltenen Tieren gehören die bis zu 450 kg schweren Roosevelt-Wapitis (auch Olympic Wapitis genannt) und die wesentlich kleineren Rotzahnspitzmäuse. Andere endemische Arten sind das Olympische Murmeltier und das Olympische Streifenhörchen. Neben den großen Roosevelt-Wapitis kommen im Park auch noch Maultierhirsche vor. Außerdem kann man auf Pumas, Rotluchse, Schwarzbären und Kojoten treffen. Wie in fast allen Nationalparks findet man auch hier die üblichen Warnhinweise und Verhaltensregeln zu den einzelnen Raubtieren an den Besucherzentren. Wer an den Stränden unterwegs ist, sollte immer mal wieder nach Seehunden, Seeottern, Delfinen und sogar Grauwalen Ausschau halten.

Für Vogelliebhaber ist das abwechslungsreiche Gebiet ein Traum: fast 300 verschiedenen Vogelarten leben hier. Unter anderem das Wahrzeichen des Olympic-Nationalparks, der Nördliche Fleckenkauz. Häufig anzutreffen sind eine Vielzahl von Eulen, Spechten, Reiher und Enten. An der Küste sind Weißkopfseeadler, Fischadler, Kormorane und Pelikane häufige Besucher.
Leider hatten wir nicht so viel Glück mit unseren Tiersichtungen, so dass es bei Möwen, Schnecken, Kormoranen und Seesternen blieb :( .

Schnecke im Hoh Rain Rainforest (Olympic-Nationalpark)

Seesterne am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Rialto Beach im Olympic Nationalpark

Die „Sehenswürdigkeiten“ des Olympic-Nationalparks

Eine wichtige Anlauf -und Informationsstelle ist das Olympic National Park Visitor Center bei Port Angeles. Von dort führt eine Straße auf die bis zu 1585 Meter hoch gelegene subalpine Hurricane Ridge. Ein idealer Ort, um die Gebirgswelt des Olympic Nationalparks kennenzulernen.  Zahlreiche Wege belohnen die Wanderer hier mit Aussichten auf die Gletscher und schneebedeckten Gipfel der Olympic Mountains. Im Winter kann man auf der Hurrican Ridge Ski oder Snowboard fahren. Von hier führt eine schmale, unbefestigte Straße zum 1965 Meter hohen Obstruction Point – vielleicht einer der gefährlichsten Scenic Drives in Washington.

Im Olympic-Nationalpark stehen dem Besucher fast 1000 km Wanderrouten für Eintages -und Mehrtagestouren zur Verfügung. Im Norden starten im Deer Park oder in den Tälern des Boulder Creeks und dem Sol Duc River einige der besten Wege. Wer sich lieber in einem Thermalbad entspannen möchte, entscheidet sich für die Sol Duc Hot Springs. Cape Flattery markiert den nordwestlichsten Punkt des geografisch zusammenhängenden Staatenverbandes der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein kurzer Pfad führt hier in 30 min. zum Kap, auf dem der Tatoosh Island Leuchtturm thront. An heißen Tagen laden die beiden malerischen Seen Lake Quinault und Lake Crescent zum Schwimmen, aber auch zum Bootsfahren und Angeln ein.

Eine der wichtigsten Attraktionen des Parks sind die urig gemäßigten Regenwälder (Quinault, Queets, Hoh und Bogachiel River). Vom Hoh Rain Forest Visitor Center, das über die Fauna und Flora des Hoh Regenwaldes informiert, führen mehrere, leichte Lehrpfade und zahlreiche Wanderwege in den üppig grünen Dschungel und von dort sogar bis in die Gletscherregionen.

Die wilden, ungezähmten Strände an der Pazifikküste stellen ein weiteres Merkmal des Parks dar. La Push, Rialto Beach und Ruby Beach zum Beispiel laden zu ausgedehnten Strandspaziergängen ein. Hier informiert das Besucherzentrum in Forks über den westlichen Parkbereich.

Ruby Beach

Da wir leider nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung haben und auf dieser Reise durch Südkanada und den Norden der USA schon etliche wunderschöne Bergaussichten genießen durften, beschließen wir, uns auf den Regenwald und die Strände zu fokussieren. Unsere erste Nacht verbringen wir auf dem kleinen Willaby Campground am Lake Quinault. Da wir ziemlich spät im Nationalpark ankommen und das Wetter wirklich mehr als bescheiden ist (ich erwähnte ja schon die bis zu 4000 mm Niederschlag pro Jahr?), erkennen wir erst am nächsten Morgen, in was für einer grünen und idyllischen Umgebung wir unser Zelt aufgebaut haben. Nach einem regenreichen Frühstück am See fahren wir zum Ruby Beach. Dieser kleine, schöne Strandabschnitt liegt südlich des Hoh Rivers und verdankt seinen Namen den rosafarbenen Edelsteinfragmenten, die man hier im grauen Sand finden soll.

Ruby Beach (Olympic Nationalpark)

Ruby Beach (Olympic Nationalpark)

Hoh Rain Forest

Wir fahren mit dem Auto am Hoh River entlang in den Urwald des Hoh Rain Forests. Unbeschreiblich, wie schnell sich die Landschaft auf nur 30 km von offener, rauher Küstenlinie zu dichtem Regenwald verwandeln kann. Sind wir tatsächlich noch in den USA? Kam eben am Strand schon die Sonne heraus, so haben wir hier keine Chance auf eine Wetteränderung: es regnet aus allen Löchern. Aus dem Grund entscheiden wir uns für die zwei einfachen Lehrrundpfade Hall of Mosses Trail (0,8 Meilen) und Spruce Nature Trail (1,2 Meilen).

Hätten wir doch bloß mehr Zeit mitgebracht – der Hoh River Trail, der bis zur Schulter von Mount Olympus führt, hört sich wirklich spannend an. Nichtsdestotrotz sind wir ganz begeistert von den beiden Shortwalks. Auf kurzer Strecke bieten sie einen spannenden Einblick in die Pflanzenwelt der gemäßigten Regenwälder. Riesige Farne, bis zu 100 m hohe Mammutbäume, Moose, die wirklich alles zu überwachsen scheinen, Pilze in sämtlichen Variationen und Farben – wir könnten uns stundenlang in diesem grünen Märchenwald aufhalten. Tafeln informieren die Besucher über die Besonderheiten der Regenwald-Vegetation und ihren Lebewesen.

Regentropfen an Blättern im Hoh Rain Regenwald

Spruce Nature Trail im Hoh Rain Rainforest (Olympic-Nationalpark)

Spruce Nature Trail im Hoh Rain Rainforest (Olympic-Nationalpark)

Hall-of-Mosses Walk im Olympic Nationalpark

Hall-of-Mosses Walk im Olympic Nationalpark

Pilze am Spruce Nature Trail im Hoh Rain Rainforest (Olympic-Nationalpark)

Riesenbaum am Spruce Nature Trail im Hoh Rain Rainforest (Olympic-Nationalpark)

Pilz am Spruce Nature Trail im Hoh Rain Rainforest (Olympic-Nationalpark)

Stefan mit einem Moosbart im Olympic Nationalpar

Riesenbaum am Spruce Nature Trail im Hoh Rain Rainforest (Olympic-Nationalpark)

Telefonzelle im Hoh Rain Regenwald (Olympic Nationalpark)

Second Beach

Nach unserer Wanderung bauen wir unser Zelt auf dem großen Mora Campground auf. Wie gerne würden wir die heutige Nacht direkt am Strand verbringen, aber die Wettervorhersage macht uns einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem möchten wir nochmal den aufgewühlten Pazifik sehen und beschließen von La Push zum Second Beach zu wandern. Auf 1,1 km führt ein gut ausgebauter Wanderweg durch dichten Küstenwald direkt zum bekannten Strand. Schon von Weitem hören wir, wie die raue See an die großen imposanten Felsmonolithen vor der Küste prescht.

Der dichte Wald, der bis zum dunkelgrauen Sandstrand reicht, verleiht ihm einen nahezu wilden Charakter. Am Ende des Strandes befindet sich ein sogenanntes Hole-in-the-Wall – eine Felswand mit einem Loch in der Mitte. Während die Sonne untergeht und den Himmel nochmal Rosa-Gelb färbt, stoßen wir mit einem Bier auf den gelungenen Tag an. Unser Rückweg durch den dunklen Wald gestaltet sich bei Neumond dann jedoch fast schon abenteuerlich. War eben am Strand noch ausreichend Licht vorhanden, so sehen wir jetzt nicht mal mehr unsere Hand vor Augen.

Von La Push können die südlich gelegenen Strände von Quillayunte River bis zum Hoh River auf dem Third Beach Trail erkundet werden. Third Beach ist über einen kurzen, einfachen Wanderweg (1,4 Meilen) durch ebenfalls dichten Wald zu erreichen. Von hier kann man zum Teahwhit Head, Taylor Point oder Hoh Head weiterwandern.

Second Beach (Olympic Nationalpark)

Second Beach (Olympic Nationalpark)

Second Beach (Olympic Nationalpark)

Second Beach (Olympic Nationalpark)

Rialto Beach

Bevor wir heute Abend im Großstadtdschungel von Seattle landen, wollen wir uns noch ein letztes Mal vom Pazifik verabschieden. Rialto Beach liegt nördlich vom Quillayute River und verzaubert mit seinen zahlreichen bunten Gezeitenpools in der Nähe des bekannten Mora´s Hole-in-the-Wall. Von hier können die Strände in nördlicher Richtung erwandert werden. Rialto Beach ist im Gegensatz zum Second Beach und Third Beach mit dem Auto erreichbar. Die Unmengen an toten, weißen Bäumen bilden einen tollen Kontrast zum dunklen Sandstrand. Kommt man jedoch an Ebbe hierher, dann bietet der Strand ein ganz besonderes Highlight.

In den Gezeitenpools rund um die Felsen und vor allem dem goßen Hole-in-the-Wall tummeln sich unzählige kleine Lebewesen. Krebse, Muscheln, kleine Fische, die wunderschönen Seeanemonen und kunterbunte Seesterne. Stundenlang könnten wir hier über den kleinen Becken sitzen und die farbenfrohen Mikrokosmen zu unseren Füßen beobachten. Aber Achtung: bitte nicht ausrutschen (die Algen sind sehr, sehr rutschig!), immer die wiederkehrende Flut im Auge behalten und drauf achten, dass man nicht auf die empfindlichen Pflanzen und Tiere tritt.

Treibholz am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Hole-in-the-Wall am Rialto Beach im Olympic Nationalpark

Hole-in-the-Wall am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Hole-in-the-Wall am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Seesterne in Gezeitenpool am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Seeanemone in einem Gezeitenpool am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Seeanemonen in einem Gezeitenpool am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Die Seeanemone fasziniert uns total. Mit ihren Nesselzellen paralysiert sie ihre Beute. Ihre kleinen Flagellen befördern die Nahrung schließlich durch die Öffnung in der Mitte in die Magenhöhle. Die Exkremente werden anschließend über die selbe Öffnung auch wieder ausgeschieden.

Seestern in Gezeitenpool am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Miesmuscheln am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Alge am Rialto Beach (Olympic Nationalpark)

Ein Paradies für Campingfreunde

Es gibt unglaublich viele, wunderschön gelegene Wilderness Campingplätze im Nationalpark. Traumhafte, abgelegene Plätze am Strand, die nur zu Fuß zu erreichen sind findet ihr zum Beispiel am Shi Shi Beach oder am Second Beach (siehe oben). An der Küste solltet ihr aber definitiv an die Gezeiten denken und euer Zelt weit entfernt vom Wasser aufbauen, wenn ihr nicht mitten in der Nacht mit eurer Luftmatratze weggespült werden wollt.

Auch im Regenwald gibt es Wildnis Campingplätze, die euch staunend mit der Frage zurücklassen, ob ihr euch noch im Nordwesten der USA oder doch schon in Costa Rica befindet. Ein besonderes Erlebnis sind die Plätze am Bogachiel River oder am Hoh River, die zum Teil nur mit dem Kanu erreichbar sind. Vergesst allerdings nicht, dass ihr für diese Wilderness Campsites vorher ein Wilderness Permit, also eine spezielle Erlaubnis braucht. Das ist jedoch problemlos im WIC (Wilderness Information Center) in Port Angeles (hinter dem Olympic National Park Visitor Center) oder an einigen bemannten Rangerstationen gegen eine geringe Gebühr (aktuell 8,50 USD/Nacht) zu erhalten.

Neben den Wilderness Campsites gibt es noch weitere kleinere Primitive Campsites (ohne Trinkwasser) wie den ruhigen und einsamen Dosewallips Campground (Walk-in), die kein Permit benötigen. Zusätzlich gibt es einige komfortablere Plätze (z.B. Kataloch Campground) mit Stellplätzen für bis zu 11 m lange RVs, fließendem Wasser und Spültoiletten.

Wichtig: keiner der Campingplätze im Park besitzt Duschen, Strom- und Wasseranschlüsse! Wer auf diese Annehmlichkeiten nicht verzichten möchte, sollte sich das Sol Duc Hot Springs Resort und das Log Cabin Resort anschauen. Lediglich Kataloch und Sol Duc Campground können im Sommer reserviert werden. Auf allen anderen Plätzen herrscht die first-come, first-served Politik. Eine Karte mit den einzelnen Campingplätzen findet ihr hier.

Stellplatz im Mora Campground (Olympic Nationalpark)

Leave nothing but footprints. Take nothing but pictures. Kill nothing but time.

Wichtig beim Campen und Wandern in der Wildnis: Verhaltet euch bitte immer nach den Leave No Trace Prinzipien! Nach eurem Besuch sollten absolut keine Spuren darüber Ausschluss geben, dass ihr hier wart. Im Falle vom Olympic-Nationalpark bedeutet das außerdem, dass niemals eine Gruppengröße von 12 Personen überschritten werden darf. Sollte eine Gruppe größer als 12 Personen sein, muss sie sich beim Campen aufteilen und mehr als eine Meile voneinander entfernt zelten. Sämtliche Nahrungsmittel und Müll müssen 24 h lang vor Wildtieren geschützt werden. Dazu immer die bereitgestellten Lagerbehälter (bear canister) benutzen oder (sofern keine Lagerbehälter vorhanden sind) die Lebensmittel mindestens 3,5 m hoch in die Bäume hängen. Weitere Informationen zum richtigen Verhalten in der Natur gibt es im Wilderness Information Center oder auf der offiziellen Homepage des National Park Service.

Wie komme ich zum Olympic-Nationalpark?

Der Olympic-Nationalpark liegt nur 60 km von Seattle entfernt und eignet sich so perfekt als Wochenendausflug für gestresste Großstädter. Das macht den Ort zwar leicht erreichbar, führt aber auch zu einem starken Anstieg der Besucherzahlen am Wochenende oder an Feiertagen. Es gibt mehrere Anreisemöglichkeiten auf die Halbinsel:

  • den Puget Sound mit einer Fähre der Washington State Ferrys überqueren
  • den Puget Sound in Tacoma über die Tacoma Narrows Brücke überqueren
  • vom Süden kommend der berühmten US 101 folgen, die den Nationalpark umrundet
  • von Vancouver Island die Black Ball Ferry nehmen, die zwischen Victoria und Port Angeles operiert

Wir sind vom Süden auf der US 101 angereist und haben die Halbinsel mit der Fähre von Bainbridge Island nach Seattle wieder verlassen. Der Vorteil an der Fährfahrt ist definitiv der wunderschöne Blick auf Mount Rainier und Seattle.

Blick auf Mount Rainier von der Bainbridge Island Ferry

Blick auf die Skyline von Seattle von der Bainbridge Island Ferry

Blick auf die Skyline von Seattle von der Bainbridge Island Ferry

Unser Fazit

Wir waren ganz begeistert von der ursprünglichen Schönheit und der abwechslungsreichen Landschaft dieses Nationalparks. Vor allem in Anbetracht der Nähe zu Seattle und Vancouver. Ganz klar kam uns hier aber die Tatsache entgegen, dass wir in der absoluten Nebensaison unterwegs waren. Die meisten Campingplätze waren schon geschlossen und selbst auf den großen Campgrounds wie Mora standen wir fast alleine.

Ein paar Tage Zeit sollte man sich für den Park schon nehmen, denn die Landschaft ist einfach zu vielfältig, um sie in ein paar Stunden per Auto zu erkunden. Die knapp 1000 km langen Wanderwege bieten da schon eine bessere Möglichkeit, um in die wilde Schönheit der Region einzutauchen. Wir hatten leider nicht mehr genügend Zeit, da der Olympic-Nationalpark den Abschluss unseres Roadtrips darstellte. So mussten wir die atemberaubende Bergwelt des Olympic Massivs komplett auslassen. Etwas, das uns bei unserer nächsten Reiseplanung definitiv nicht nochmal passieren wird. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und einen der Wilderness Trails in Angriff nehmen! Habt ihr auch schon einmal einen Ort gesehen, den ihr unbedingt nochmal ausführlicher erkunden wollt?

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Comments

  1. Hach, die Olympic Peninsula…schon echt der Hammer. Ich habe neulich erst meinen Bericht dazu fertig geschrieben. Kann Euch nur zustimmen, dass man hier viel Zeit für mitbringen sollte, um die vielen verschiedenen Lebensräume zu erkunden. Ganz ganz toller Artikel von Euch, und die Fotos erst !! Werde ich direkt mal in meinem Bericht verlinken.
    VG, Schwerti
    PS: Ich mag mich irren, besonders da Mount St. Helens einer meiner Lieblingsberge geworden ist, aber kann es sein, dass Ihr Mt. Rainier meintet ? Die Wolken an der Spitze verhindern leider eine genaue Aussage, aber ich glaube St. Helens ist von Seattle aus nicht sichtbar.

    1. Author

      Ach Shit, gut dass du es sagst! Oh man, werd ich gleich noch ändern! Tausend Dank für deinen Hinweis (auch wenn du sicher etwas Mitschuld wegen deinem tollen Lieblingsberge-Beitrag über Mount St. Helens trägst ;) )!

  2. Hi ihr beiden! Danke für die tollen Eindrücke! Nachdem unser letzter USA Roadtrip schon eine ganze Weile her ist überlegen wir gerade, welches Ziel auf dem Kontinent unser nächstes sein könnte. Der Nordwesten steht da ganz weit oben auf der Wunschliste und mit euren super Bildern jetzt noch mehr !
    Liebe Grüße, Lisa

    1. Author

      Hi Lisa,

      wir waren ganz überrascht wie schön der Nordwesten war. Wir haben zwei Jahre vorher schon diesen typischen Roadtrip durch Yosemite – Brice – Zion und Co. gemacht und dieses Mal gar nicht so viel erwartet (wollten aber unbedingt mal Yellowstone besuchen). Glacier, Yellowstone, Grant Teton, Craters of the Moon, die Oregon Coast… Also wir waren echt total begeistert! :)

  3. Pingback: U.S. Route 101: Ein Roadtrip an der Oregon Coast (USA) | TRAVEL more - BABBLE less

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