Blick aus dem Flieger über Neuseeland

Neuseeland Tag 5 & 6 – Flug nach Auckland

In Dubai, Neuseeland, Vereinigte Arabische Emirate by Naddl0 Comments

Oh jee, um 5:00 klingelt der Wecker – definitiv viel zu früh! Noch schnell die letzten Sachen verstauen, Rucksäcke mit Kabelbindern zuschnüren und auf zum Frühstück. Da das Olive Restaurant, in dem wir die letzten Tage gefrühstückt haben, noch geschlossen hat, werden wir in den Health Club geschickt. Hätten wir das vorher gewusst. Hier kann man sogar draußen auf der Dachterasse sitzen und generell ist das ganze Ambiente relaxter. Stefan schaufelt sich noch schnell die obligatorischen 7 Pancakes rein und ab gehts. Unsere nicht-so-nette Empfangsdame vom ersten Tag ist beim Auschecken auch wieder da und bestätigt mein Bild von ihr, indem sie sich artig bei Stefan für meine Kreditkartenzahlung bedankt *grummel*.

Ausblick vom Atana Hotel in Dubai

Skihalle von Dubai

Am Flughafen angekommen, verstauen wir an der ersten Bank unsere überschüssigen 6 kg Handgepäck in unseren Jackentaschen. Daunen -und Regenjacke übereinader bei 37°C ist doch völlig normal, oder nicht? Am Schalter müssen wir unser Handgepäck dann auch tatsächlich wiegen lassen und kommen gemeinsam auf 15 kg. Puh! Schnell packen wir alles wieder mühselig zurück und machen uns schweißgebadet auf zur Sicherheitskontrolle uuuuuund Kehrtwende –  da steht doch tatsächlich nochmal eine Emirates-Mitarbeiterin an einer Waage und weist jeden Fluggast an, sein Handgepäck zu wiegen. Ungefähr 2/3 der Leute schickt sie mit einer bestimmten „too heavy, check it in“ – Floskel zum Schalter zurück. Kein Zweifel, mit dieser regeltreuen Dame braucht man definitiv nicht über die schwere Kameraausrüstung oder Akkus und Batterien, die ja nicht ins Hauptgepäck dürfen, zu diskutieren. Also nochmal Jacken an und alles in die Taschen verstauen. Hoffentlich fällt ihr das nicht auf! Mit leichtem Herzklopfen und der festen Überzeugung, dass wir nächstes Mal nicht mehr mit Emirates fliegen, stellen wir uns an. Aber oh, wer hätte das gedacht, es läuft! Stefan hat 8kg und ich 7kg. „Okay, you can pass!“ Puh, wenn die wüsste…

A380 von Air Emirates

Jetzt noch die Sicherheitskontrolle. Also wieder alles zurück in den Rucksack packen, Schuhe, Jacken und Gürtel aus… Ich muss mein Gepäck öffnen. „You have batteries?“  „Yes!“ „Too many, only 10 batteries per person!“ Na super, 10 Batterien? Was soll man denn mit 10 Batterien für circa 20 Elektrogeräte anfangen? Stefan springt ein und erklärt ihr, dass wir zusammen reisen und die Batterien für uns beide sind. Sie winkt mich durch – wieder Glück gehabt. Wenn jetzt noch irgendeine Waage kommt oder ich noch einmal etwas an – bzw. ausziehen muss, drehe ich durch.
Zum Glück geht es jetzt reibungslos weiter und auch der Flug vergeht dank Rotwein und Entertainment Programm wie im Flug 😉 . 17 Stunden haben wir uns irgendwie anstrengender vorgestellt. Also vielleicht doch wieder Emirates?

Blick aus dem Flieger über NeuseelandDer Blick aus dem Fenster kurz vor der Landung in Auckland macht schon mal Lust auf mehr…

Auckland

Um 11.00 landen wir in Auckland. Von der ISite rufen wir Go Rentals an, die uns versprechen, dass uns jemand in wenigen Minuten am Ausgang 11 abholen wird. Wir stehen locker 40 Minuten in der Kälte rum, bis dann endlich der langersehnte pinke Minibus anrollt. Hätten mich die 17 Stunden Flug nicht in einen apathisch vor sich hinstarrenden Zombie verwandelt, hätte ich sicherlich schon bei der Mietwagenfirma angerufen und Druck gemacht. Anscheinend ist unser Name irgendwie im System verschwunden…

Nach einem Einführungsvideo über Neuseelands Straßenverhältnisse bekommen wir unseren babyblauen, aber fast neuen Toyota Corolla. Im Linksverkehr fahren wir zu unserem Hotel „Quest Parnell Appartements“ in Auckland – Parnell und suchen erstmal 30 Minuten einen Parkplatz. Ah, wo bleibt unsere Dusche? Nachdem wir unsere Rucksäcke wieder ausgepackt, also die Unterwäsche aus den Schuhen, den Gaskocher aus dem Skatehelm und das Taschenmesser und die Reiseapotheke aus den Skates gefischt haben, gehen wir erstmal einen leckeren Wrap in der Stadt essen und gönnen uns danach einen Detox-Smoothie. Die Betreiber unseres Hotels sind super nett und geben uns einige tolle Tipps, wo man in Auckland Campingequipment und Lebensmittel einkaufen kann. Trotzdem entpuppt es sich als verdammt zeitaufwendige Angelegenheit, bis wir schließlich alles zusammen haben. Töpfe, Pfanne, Besteck, Lebensmittel, Alkohol (endlich mal eine Chance mit 34 noch seinen Ausweis zeigen zu dürfen), Deet gegen die Sandfliegen, Kerzen, Spülmittel, Klopapier… Um 22:00 sind wir schließlich hundemüde wieder zurück in unserem Hotelzimmer. Mit den Nachtfotos von Auckland wird es wohl nichts mehr.

Morgen geht es endlich in die Natur!!!!

Skyline von Auckland

Wie ging es weiter?

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