Nadine in der Miniramp von Wellington, Neuseeland

NZ 19 – Skateparks in Wellington

In Neuseeland, Ozeanien by Naddl0 Comments

Erstmal ausschlafen… Unsere Reisemotivation ist momentan wirklich nicht gerade auf dem Höhepunkt. Immerhin kitzeln uns die Sonnenstrahlen beim Frühstück wach und lassen unseren Entdeckerdrang wieder aufflammen. Eigentlich wollten wir heute einen Ausflug zu den Putangirua Rocks machen. Durch das Erdbeben und die Überschwemmungen sind aber noch immer viele Straßen gesperrt, so dass die Gefahr besteht, auf dem Rückweg stundenlang vor einem gesperrten Highway festzustecken. Also beschließen wir lieber in der Stadt zu bleiben, Skaten, Einkaufen, Packen und früh ins Bett zu gehen, da unsere Fähre zur Südinsel am nächsten Tag immerhin schon um 8:30 startet.

Mietwagen und Fähre

Interislander transportiert momentan nur Passagiere mit einem Fahrzeug, da die beschädigten Fußwege zur Fähre noch nicht repariert sind. Was für ein Glück, dass wir uns bei der Mietwagenbuchung nach langem Hin- und Her für die neuseeländische Firma GoRentals entschieden haben. Die meist günstigeren, in Neuseeland ansässigen Firmen erlauben eine Mitnahme des Leihwagens von der Nord- zur Südinsel, wohingegen die europäischen Konkurrenten wie Avis und Europcar eine Mitnahme des Fahrzeuges auf der Fähre ausschließen. Hier gibt man sein Fahrzeug in Wellington ab, betritt die Fähre zu Fuß und bekommt ein neues Fahrzeug in Picton übergeben. Für uns war dies, trotz der besseren Versicherungskonditionen, ein klares Ausschlusskriterium. Nach mittlerweile zwei Wochen Camping auf der Nordinsel ist unser Auto vollgestopft mit Campingequipment und Nahrungsmitteln, was einen Fußtransport nahezu unmöglich macht (wie wir am Anfang zusätzliche Decken, Kochgeschirr, Kerzen und Kisten gekauft haben, kannst du in unserem Blogbeitrag vom ersten Tag in Neuseeland nachlesen).

Skateparks in Wellington

Zuerst besuchen wir den neuen Waitangi Skatepark am Hafen neben dem New World Supermarkt. Der eigentliche Parkbereich ist sehr streetlastig. Ansonsten gibt es noch einen gemeinen Bowl mit Poolkante und ziemlich fieser Tranny, eine langweilige Miniramp und einen kleinen Asphalt-Pumptrack. Der starke, böige Wind pustet uns tatsächlich fast von der Minirampe und zieht uns beim Anspringen der Tricks nahezu jedes Mal die Füße weg. Wellington wird auch die Stadt des Windes oder Windy Wellington genannt. Das ergibt jetzt Sinn! Im Gegensatz zu den restlichen neuseeländischen Städten, die wir bis jetzt besucht haben, scheint Wellington wirklich schön zu sein. Viele kleine Cafés und Bars befinden sich in einer Mischung aus älteren klassischen Gebäuden und modernen Glashochhäusen an der Waterfront. Die Spuren, die das Erdbeben hinterlassen hat, sind bis auf ein paar Baustellen an Leitungen und Straßen nicht mehr zu sehen.

Karori Miniramp

In der Hoffnung, dass der Wind dort weniger stark bläst, beschließen wir zur Karori Miniramp zu fahren. Aber vorher unbedingt nochmal zu Pizzahut! So eine fettige Pan Pizza wärs jetzt… Böser Fehler! Die kleine Takeaway-Filiale ist dreckig, heruntergekommen und die Bedienung wahnsinnig unfreundlich. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass die Pizza richtig schlecht (wenn nicht sogar die schlechteste Pizza auf der Welt) war? Der einzige Geschmack auf der trockenen Tiefkühlpappe kam von der großen Menge Mayonnaise. Immer wenn man denkt, dass man mit einer Pizza (noch dazu aus einem Franchise-Restaurant) eigentlich nix falsch machen kann…
Die große Karori-Miniramp enttäuscht uns dann aber nicht. Sie liegt in einem kleinen Vorort oberhalb des Stadtkerns und hat einen neuen Holzbelag mit einer angrenzenden Halfpipe. Leider ist auch hier der Wind sowas von stark, dass die einfachsten Tricks nicht gelingen und wir im oberen Bereich der Halfpipe fast rausgedrückt werden.

Stefan in der Halfpipe von Wellington, Neuseeland

Skateparks in Wellington (Karori Minramp)

Auf dem Weg zum Melling Skatepark im Hutt Valley fängt es, wie aus Eimern, an zu regnen. War irgendwie klar. Wir beschließen noch Lebensmittel für die nächsten Tage einzukaufen. Hierbei stellt sich allerdings heraus, dass die Supermärkte im Hutt Valley aufgrund der Überschwemmungen geschlossen sind. Was solls? Also verkrümeln wir uns mit unseren Schokoresten ins Zelt und gucken die 90-minütige Sonderfolge von Walking Dead, während es draußen mal wieder regnet und stürmt. Wir freuen uns jetzt wahnsinnig auf die Südinsel mit hoffentlich mehr Naturerlebnissen und besserem Wetter!

Wie ging es weiter?

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